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Die Zwischenkriegszeit




Rom und der Osten - erste Kontakte:

228 besucht erstmals eine römische Gesandtschaft Griechenland, die dankbar begrüßt wird, weil Rom der Piraterie im Mittelmeer Einhalt geboten hat. Die Römer werden auch zu den isthmischen Spielen zugelassen, eine Veranstaltung, die bis zu diesem Zeitpunkt wie auch die pythischen, olympischen und nemäischen Spiele (die vier panhellenischen Spiele) exklusiv für Griechen reserviert waren. Alle Fremden ( barbaroi ) waren ausgeschlossen. Jetzt werden die Römer als Teil der zivilisierten, hellenistischen Welt anerkannt und ihre Teilnehmer zu den Spielen zugelassen. Rom hat somit einen Brückenkopf in der griechischen Welt.


Wenig begeistert sind davon freilich die Makedonier. Diese sind gerade mit einem Regierungswechsel beschäftigt. Auf Antigonos Doson folgt Philipp V auf den Thron. Die Probleme der Makedonier (Krieg mit dem ätolischen Bund) nutzen die Römer im Zweiten Illyrischen Krieg, in dem Demetrios von Pharos vertrieben wird. Dennoch erreicht nach dem Sieg Makedonien seine größte Ausdehnung seit Alexander dem Großen.