Gedicht des Plinius?

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Re: Gedicht des Plinius?

Beitragvon Zythophilus » Di 9. Apr 2024, 18:36

Die Berchtesgadener wären übrigens - ich weiß natürlich nicht, wie realistisch es damals war - wirklich wieder Landsleute der Salzburger im engeren Sinn geworden, da der Salzburger Landeshauptmann Josef Rehrl nicht nur die Rückgabe des Rupertiwinkels, sondern auch die Angliederung des Berchtesgadener Lands und Reichenhalls an Salzburg wollte.
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Re: Gedicht des Plinius?

Beitragvon Medicus domesticus » Di 9. Apr 2024, 18:51

Das wollte sowieso niemand in unseren Regionen. ;-)
Berchtesgaden war lange selbständig als Fürstprobstei und reichsunabhängig bis 1803. Dann gab es eine kurze Episode mit Angliederung an Ö und an Napoleon. 1810 war Berchtesgaden bei Bayern.*)
Das Innviertel hat viele bayerische Züge, insbesondere die Architektur der alten Städte (bunte Häuser im Stil von Burghausen; Inn-Salzachstil vom Salzhandel geprägt). Meine Tochter studiert ja auch an der Universität Passau, so dass ich desöfteren im Bereich Lamprechtshausen, Braunau, Ried, Schärding unterwegs bin.
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*) Wen es interessiert: Berchtesgaden ist eine Region, die schon seit einiger Zeit ein umfangreiches Geschichtswerk über die Fürstprobstei bis in die Neuzeit herausgegeben hat. Insgesamt fünf Bände; Plenk-Verlag.
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Re: Gedicht des Plinius?

Beitragvon ClaudiaK » Mi 10. Apr 2024, 17:51

Medicus domesticus hat geschrieben:1810 war Berchtesgaden bei Bayern.*)

Medicus domesticus hat geschrieben:*) Wen es interessiert: Berchtesgaden ist eine Region, die schon seit einiger Zeit ein umfangreiches Geschichtswerk über die Fürstprobstei bis in die Neuzeit herausgegeben hat. Insgesamt fünf Bände; Plenk-Verlag.


Danke schön, aber für mich bitte nicht. Bei uns tobte um die Ecke, bei Leipzig, 1813 auch ausreichend der Teufel. Es gibt sogar ein interessantes Monument namens Völkerschlachtdenkmal, stillos, im schmucklos-steinernen germanischen Gewand. Mein Vater hat uns desöfteren dort hoch geschleift und von Napoleon erzählt. Ich fahre desöfteren mit dem Zug vorbei und kaufe mir desöfteren eine Zeitschrift am Bahnhof. Die heisst "Konkret". Wenn ich diese auf der Rückfahrt lese, dann kaue ich desöfteren Kaugummi. Ich kann mich dann besser konzentrieren: Die Konkretautoren schreiben sehr lehrreich und ich möchte mir das merken, was sie schreiben. Wenn ich die Zeitschrift ausgelesen habe, spucke ich den Kaugummi in den Mülleimer*), klappe die Zeitung zu und halte sie schützende gegen die Zugscheibe, um das Denkmal nicht immer zwei Mal sehen zu müssen. Also: nicht sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt. Soviel von mir und aus unseren Regionen.
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*) Wen es interessiert: Ich würde gerne den Kaugummi unter den Mülleimer kleben.
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Re: Gedicht des Plinius?

Beitragvon Sapientius » Do 11. Apr 2024, 07:48

... kaufe mir desöfteren eine Zeitschrift am Bahnhof. Die heisst "Konkret".


Liebe Claudia, gibt es auch eine Zeitschrift "Abstrakt"?

Das Völkerschlachtdenkmal 1913 zeigt D. im kriegstüchtigen Modus, und wir sollen es jetzt wieder werden; nur die zwischenzeitlichen Erfahrungen liegen uns im Magen.
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Re: Gedicht des Plinius?

Beitragvon ClaudiaK » Do 11. Apr 2024, 10:40

Sapientius hat geschrieben:gibt es auch eine Zeitschrift "Abstrakt"?

Du wirst schmunzeln, offensichtlich wird in der Schweiz eine solche herausgegeben. :)

Ansonsten gäbe es noch ein Unternehmen namens get abstract. Das gibt Zusammenfassungen, eben abstracts von Bücher heraus. Nachdem man die gelesen hat, kann man sehr schlau reden und wirken, als hätte man die Bücher tatsächlich selber durchgearbeitet.
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Re: Gedicht des Plinius?

Beitragvon Medicus domesticus » Di 16. Apr 2024, 15:40

Das kenne ich auch , ClaudiaK , weil meine Frau aus dem ehemaligen Westharz ist und ich oft da bin.
Die Autobahn von Nordhausen nach Leipzig ist ein Wahnsinn. Umso näher man Leipzig kommt, kann man sich vor Windmühlen nicht mehr retten, sieht grauenhaft aus!
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