fliegende Raketen - schiefe Argumentation

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fliegende Raketen - schiefe Argumentation

Beitragvon sinemetu » Mi 6. Dez 2017, 14:37

64) „Die … Luftabwehr Syriens konnte 36 Marschflugkörper der US-Aggression abschießen. Nur 23 der 59 abgefeuerten US-Raketen erreichten ihr Ziel.“
MMnews vom 07.04.2017
Anmerkung: Die von den US-Aggressoren abgefeuerten Marschflugkörper kosten über 800.000 Euro pro Stück. Wie viel hungernde Kinder in Afrika könnte man damit satt bekommen?

Quelle: http://www.luebeck-kunterbunt.de/Zitate/Zitate91.htm

AMM:
Man hört diese Schlussweise immer wieder: Ich kann sie nicht nachempfinden. Natürlich ist es ein Desiderat, hungernden Kindern Nahrung zu geben. (Besser wäre es jedoch, gar nicht erst hungernde Kinder herzustellen) Aber erstens gibt es genug Nahrung! Wir haben heute die Situation, daß immer weniger menschen immer mehr ernähren - Produktivitätsrevolution in der Landwirtschaft. Der Real existierende Hunger in der Welt ist heute keine Nahrungsmittelmangel-Problem, sondern eine politisches Problem, daß ich hier in diesem Forum nicht lösen kann.
Und zweitens, man kann Raketen nicht in Nahrungsmittel umwandeln, man kann auch abgeschossenen und nicht abgeschossenen Raketen nicht in gerechte Strukturen verwandeln oder in Geld zurückverwandeln. Es ist doch eine Illusion, daß man mit Geld alles kaufen kann. Mal angenommen, es gäbe nur 100000 Tonnen Getreide auf der Welt. Man könnet dann noch soviel Geld drucken, die Menge des Getreides würde sich nicht erhöhen.
EMM!
Quaestor sum, quaerere quaerique possum ...
sinemetu
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