schrille Adaption

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schrille Adaption

Beitragvon sinemetu » Mo 8. Jul 2019, 07:07

Man soll sich immer wieder die Mentalität vergegenwärtigen: Ein fremdes Land hat dich aufgenommen, obwohl es wenig mit dir anfangen kann, es alimentiert dich, gibt dir eine Bleibe, akzeptiert deine Andersartigkeit, fordert dir keine Anpassungsleistung ab, auch nicht, dass du dich um deinen Lebensunterhalt selber kümmerst, zaust dich allenfalls ein bisschen, wenn du straffällig wirst, akzeptiert deine Sitten und deine Religion, obwohl du selber jene der Gastgeber entschieden ablehnst: Das ist alles so närrisch, so schrill, so unwahrscheinlich und unglaubwürdig, wem anders sollte man dafür danken als Allah?
Quelle: https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna
Man kann diesen Text auch auf den Atheismus umschreiben: "Du bekommst einen Sitz im Leben geschenkt, von jemandem, der Dich nicht braucht. Du bekommst eine Mutter geschenkt, der Du eigentlich nur Last bist, einen Vater, der Dir eine Bleibe garantiert und für Dich den Buckel krumm machte. Beide akzeptieren Deine vollkommene Anderartigkeit, dazu einen Gott, der Dich erhält, wie es Dir selber gefällt, sich also um Deinen Lebensunterhalt kümmert, der Dich allenfalls ein bischen maßregelt, wenn Du es zu arg treibst, den Du aber entschieden ablehnst. Das ist alles so närrisch, so schrill, so unwahrscheinlich und unglaubwürdig, aber wem sollte der Atheist dafür danken?

Ja, Klonovsky ist an die Grenze seines Verständnisses von der Welt gestoßen. Er gleicht dem Geist, den er begreift, hier merkt man, daß ein Bus ihn streift. Eine andere Religion kann er nicht denken!
Quaestor sum, quaerere quaerique possum ...
sinemetu
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