Ranke / Lamprecht

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Ranke / Lamprecht

Beitragvon sinemetu » Mo 30. Sep 2019, 07:36

Karl Lamprecht bildete ja den Gegenpol zu Ranke. Ich komm jetzt darauf, weil ich am Wochenende dessen Opus Magnus als Geschenk erhalten habe. Wieder 1 Meter Bücher mehr?
Der Satz, es komme nicht darauf an, zu zeigen, wie es eigentlich gewesen ist (Ranke), sondern wie es geworden sei, fasst Lamprechts Einstellung prägnant zusammen.

Quelle Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Lamprecht

Das gilt auch für unseren Streit Etymologie/Rhizologie
Das Interessante an der Wahrheit Wort, ist nicht, wie das Wort anno xyz gelautet hat, sondern wie es geworden ist. Das sind wirklich zwei unterschiedliche Aspekte. Die herkömmliche Etymologie stellt Lautwandel nur fest, sucht Parallelen und behauptet dann Verwanz. Die Rhizologie fragt dagegen, warum unterliegt dies und dies Wort dem und dem Lautwandel, dies und dies aber nicht. Und vor allem: Was sind die Kräfte (Assoziationen), die das Wort lautlich bewegen?
Quaestor sum, quaerere quaerique possum ...
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