Transkausale semantische Gravitation. Was meint Brakbekl?

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Transkausale semantische Gravitation. Was meint Brakbekl?

Beitragvon Willimox » Di 1. Okt 2019, 11:58

Motto:

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Wenn Etruskisch anatolisch, dann kann es also auch indogermanisch gewesen sein. Übrigens übernehmen Eroberer oft die Sprache der Eroberten. Warum sollen Anäas und seine Sippe, die aus Illion kamen, nicht wirklich Etrusker gewesen sein, die Latium erobert, und dann selber lateinisierten.

Die Altlateinische Form ist kein Argument gegen die Sache. Sprachen können sich schnell wandeln, oder aber auch konservativ lange verharren. Vieles ist Möglich.

Mit Sicherheit verbirgt Isidors Volksetymologie irgendetwas.

Semantische Gravitation meint, wenn es bei zwei Worten Atraktoren gibt, und sie lautlich aufeinander zusteuern, liegt irgendwo etwas verborgen. In der Zeit Isidors kann es sich allerdings nur noch um ein Echo handeln.

Fürchtetnix Brakbekl

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Semantisch signifikante Namen mit Gravitationsaffinität:
Luther, Ampere, Koch, Bell, Hertz, Weber, Einstein

(1) Analyse und Interpretation

Die Jungsche Idee der Synchronizität und die theoretische Möglichkeit, dass gegenwärtige Ereignisse aus der Zukunft bedingt sein könnten, waren die Grundlage für Versuche, in Lexika und etymologischen Wörterbüchern Beispiele bedeutungsvoller Verknüpfungen zu entdecken, die nicht 'auf den ersten Blick' erkennbar sind.

Dabei ergaben sich Zusammenhänge, die möglicherweise mit den üblichen Begriffen Synchronizität oder Präkognition nicht hinreichend beschrieben werden. Es handelt sich um semantische Bezüge zwischen Namen und Werken von Personen, die wegen ihrer kulturellen Bedeutung nicht nur der Fachwelt sondern auch einem breiteren Publikum bekannt sind. Einige Beispiele mögen die Methode erläutern:

Martin Luther (1483-1546) war ein deutscher Reformator. Vor seiner Übersetzung der Bibel gab es kein Werk, das eine so umfassende Verbreitung über das gesamte deutsche Sprachgebiet und in allen Ständen, bei allen 'Leuten' gefunden hatte. Das Wort 'Luther' steht im Buch der Namenskunde für 'Leute'.

André Marie Ampere (1775-1836), französische Mathematiker und Physiker, entdeckte die magnetische Wechselwirkung zwischen stromdurchflossenen Leitern. Die Einheit der Stärke des elektrischen Stroms wurde nach ihm benannt. Der Französische Ausdruck 'amplification' steht für 'Verstärkung'.

Robert Koch (1843-1910) gilt als Begründer der modernen Bakteriologie. Mikroorganismen können durch 'Kochen' abgetötet werden.

Alexander Graham Bell (1847-1922) entwickelte in den USA das Telefon. Der englische Begriff 'bell' bedeutet 'Klingel'.

Heinrich Hertz (1857-1894) gelang die Erzeugung und der Nachweis elektromagnetischer Wellen. Die nach ihm benannte Maßeinheit der Frequenz steht für die Anzahl periodischer Schwingungen in der Sekunde. Tierische und menschliche Herzen arbeiten annähernd periodisch mit einer bestimmten 'Herzfrequenz'.

Max Weber (1864-1920) gehört zu den Mitbegründern der deutschen Soziologie. Den Schwerpunkt seiner Werke bilden Studien zum Verhältnis von Religion, Gesellschaft und Wirtschaft. Die Tätigkeit des 'Webers' ist als 'Herstellen textiler Flächengebilde nach den Regeln der Bindungslehre' definiert.

Albert Einstein (1879-1955) wurde durch seine Arbeiten zu den naturwissenschaftlichen und philosophischen Grundlagen der Physik und durch die Relativitätstheorien zu einem der bedeutendsten Physiker des 20. Jhdts.
Die universalwissenschaftlichen Bestrebungen der vergangenen Jahrhunderte galten unter anderem der Suche nach einem Stein der Weisen, der die Verwandlung unedler Stoffe in Edelmetalle bewirken sollte, aber auch als Symbol der spirituellen Transformation gedeutet wird.

Erich von Däniken (*1935) schrieb sehr erfolgreiche, von der wissenschaftlichen Fachwelt nicht immer anerkannte Bücher über Zeugnisse vom Besuch der Erde durch außerirdische intelligente Wesen. Er selbst benutzte vor kurzem in einem Vortrag den Begriff 'kleine grüne Männeken'.

(2) Zufall oder bedeutungsvolle Verknüpfungen als Erklärungsgrundlage

Aus einem skeptischen Blickwinkel könnte man die Auswahl der Namen als willkürlich und die semantischen Verknüpfungen als zufällig bezeichnen. Vielleicht wäre es sogar möglich, anhand jedes beliebigen Namens einen Zusammenhang mit dem Beruf 'an den Haaren herbeizuziehen'.

Damit würden die nachfolgenden Überlegungen hinfällig. Gegen den ersten Teil des Einwandes steht das Argument, dass eine größere Anzahl von Zeitgenossen sicherlich den Werken der Genannten eine hohe Bedeutung beimessen würde. Gegen den Einwand zufälliger Zusammenhänge lassen sich zwar keine wissenschaftlichen Beweise wohl aber einige Indizien anführen.

Die Vermutung, dass Namen eine Aussagekraft besitzen, die über eine reine Zufälligkeit hinausweist, ist nicht neu. Schon Wolfgang von Goethe war der Auffassung, Namen seien nicht bloß ein Mantel sondern ein maßgeschneidertes Kleid. In anderem Zusammenhang meinte der Autor Wilhelm von Scholz, es gäbe Anzeichen für eine 'Anziehungskraft des Bezüglichen', (vgl. Jung, S.19 f). Geht man von Nichtzufälligkeit aus und setzt die Existenz tiefenontologischer Wirkungsprinzipien voraus, ........

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