Gewannbezeichung

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Gewannbezeichung

Beitragvon sinemetu » Sa 9. Nov 2019, 11:48

Hart, (letzteres eine außerordentlich häufige Gewannbezeichnung für Wald nicht nur in Deutschland)
Fester, Sprache der Eiszeit. s. S. 178

Was ist eine Gewannbezeichnung?
Quaestor sum, quaerere quaerique possum ...
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Re: Gewannbezeichung

Beitragvon marcus03 » Sa 9. Nov 2019, 12:43

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Re: Gewannbezeichung

Beitragvon medicus » Sa 9. Nov 2019, 13:37

Hardt steht für: Hardt (Toponym), Flurname (‚bewaldeter Hang‘, ‚Anhöhe‘, ‚Waldweide‘) Hardt
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Re: Gewannbezeichung

Beitragvon sinemetu » Sa 9. Nov 2019, 15:32

Immer wieder interessant, daß es wichtige Worte gibt, die mir meines Wissens noch nicht untergekommen sind....
Quaestor sum, quaerere quaerique possum ...
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Re: Gewannbezeichung

Beitragvon marcus03 » Sa 9. Nov 2019, 16:57

sinemetu hat geschrieben:daß es wichtige Worte gibt,

Na ja. Es gibt wohl wichtigere. Warum sollte das ein wichtiges Wort sein? :?
Es ist ein t.t. aus einem Fachgebiet. Im Alltag ist der Begriff kaum von Bedeutung.
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Re: Gewannbezeichung

Beitragvon medicus » Sa 9. Nov 2019, 19:03

marcus03 hat geschrieben: Im Alltag ist der Begriff kaum von Bedeutung.

In der Nähe von Neuthard bin ich zur Schule gegangen! :D
https://de.wikipedia.org/wiki/Karlsdorf-Neuthard
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Re: Gewannbezeichung

Beitragvon marcus03 » Sa 9. Nov 2019, 19:21

Jetzt wissen wir, warum du so hard (Frangonice) im Nehmen bist.
Der Zusammenhang dürfte nicht von der Hand zu weisen sein und sinemetu wird dir
das TC nachliefern. :wink:
Oder ein Fall für AKK auf der Hardthöhe?
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Re: Gewannbezeichung

Beitragvon sinemetu » So 10. Nov 2019, 11:07

Gewann hat sicher eine interessante Rhizologie:

Gewann(e) · Gewende
Gewann(e) f. Ackerflur, an der mehrere Dorfbewohner teilhaben, mhd. gewande ‘Ackergrenze’ (wo beim Pflügen gewendet wird); mit Assimilation -nn- aus -nd- zu ↗wenden (s. d.). Daneben unassimiliert gleichbed. Gewende n. (15. Jh.).

Quelle: DWDS - etwas schmal ...

Ich kenne Vorgewende in der Bedeutung: (wo beim Pflügen gewendet wird), also an zwei Seiten eines rechteckigen Ackers ein Streifen, dessen breite davon abhängig ist, wieviele Scharen der Flug hat. Bei den heutigen Dimensionen, 8 Scharpflug, können das schon mal 20 Meter sein.
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