Aeschin. 3,135

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Aeschin. 3,135

Beitragvon Luisa » Mo 8. Jul 2019, 15:08

Aeschin. 3,135 Λέξω δὲ κἀγὼ τὰ ἔπη· διὰ τοῦτο γὰρ οἶμαι παῖδας ὄντας ἡμᾶς τὰς τῶν ποιητῶν γνώμᾱς ἐκμανθάνειν, ἵν᾽ ἄνδρες ὄντες αὐταῖς χρώμεθα·
“πολλάκι δὴ ξύμπᾱσα πόλις κακοῦ ἀνδρὸς ἀπηύρα,
ὅς κεν ἀλιτραίνῃ καὶ ἀτάσθαλα μητιάαται.
τοῖσιν δ᾽ οὐρανόθεν μέγ᾽ ἐπήγαγε πῆμα Κρονίων,
λιμὸν ὁμοῦ καὶ λοιμόν, ἀποφθινύθουσι δὲ λαοί·
ἢ τῶν γε στρατὸν εὐρὺν ἀπώλεσεν ἢ ὅ γε τεῖχος,
ἢ νέας ἐν πόντῳ ἀποτείνυται εὐρύοπα Ζεύς.”
Hes. WD 240

Ich werde auch die Verse nennen. Ich glaube nämlich, dass wir, als wir Kinder waren, deswegen die Sprüche der Dichter auswendig lernten, damit wir sie als Männer zur Anwendung bringen:

"Oftmals hatte also eine ganze Stadt Schaden von einem schlechten Manne,
welcher wohl sich versündigt und frevelhaftes beschließte.
Diesen aber führte Kronion vom Himmel her ein großes Unglück heran,
Hunger und auch Pest, die Völker aber sterben dahin,
oder er zerstörte ihr breites Heer oder die Mauer
oder der weihin blickende Zeus zerstört (ihre) Schiffe auf dem Meer."
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Luisa
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