Aeschin. 3,17

Das Forum für professionelle Gräzisten und Studenten der Griechischen Philologie

Moderator: e-latein: Team

Aeschin. 3,17

Beitragvon ThomasVulpius » Mi 4. Okt 2017, 16:14

Aeschin. 3,17 Πρὸς δὲ δὴ τὸν ἄφυκτον λόγον, ὅν φησι Δημοσθένης, βραχέα βούλομαι προειπεῖν. Λέξει γὰρ οὗτος: ‘Tειχοποιός εἰμι· ὁμολογῶ· ἀλλ᾽ ἐπιδέδωκα τῇ πόλει μνᾶς ἑκατὸν καὶ τὸ ἔργον μεῖζον ἐξείργασμαι. Tίνος οὖν εἰμι ὑπεύθῡνος; Eἰ μή τις ἐστὶν εὐνοίᾱς εὔθῡνα.’ Πρὸς δὴ ταύτην τὴν πρόφασιν ἀκούσατέ μου λέγοντος καὶ δίκαια καὶ ὑμῖν συμφέροντα.

Ἐν γὰρ ταύτῃ πόλει οὕτως ἀρχαίᾳ οὔσῃ καὶ τηλικαύτῃ τὸ μέγεθος οὐδείς ἐστιν ἀνυπεύθῡνος τῶν καὶ ὁπωσοῦν πρὸς τὰ κοινὰ προσεληλυθότων.

Auf das unwiderlegbare Argument aber also, welches Demosthenes vorbringt, will ich kurz etwas vorweg sagen (vorausschicken). Er wird nämlich sagen: "Ich bin ein Mauerausbesserer. Ich stimme zu. Aber ich habe der Stadt hundert Minen dazugegeben und das Werk größer ausgeführt. In welcher Sache bin ich nun rechenschaftspflichtig? Wenn es nicht eine Rechenschaftsprüfung des Wohlwollens gibt." Bezüglich dieses Vorwandes hört mich also an, der ich sowohl Gerechtes als auch euch Zuträgliches sage.

In dieser Stadt nämlich, die so alt und so bedeutend an Größe ist, ist jeder rechenschaftspflichtig, der auch nur in irgendeiner Weise an das Gemeinwesen herangetreten ist (i.e. der sich politisch engagiert hat).
Benutzeravatar
ThomasVulpius
Senator
 
Beiträge: 3550
Registriert: So 30. Mai 2010, 23:33
Wohnort: Witten

Zurück zu Griechische Philologie



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste