Aeschin. 3,22

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Aeschin. 3,22

Beitragvon ThomasVulpius » Sa 7. Okt 2017, 13:42

Aeschin. 3,22 ‘Nαί, ἀλλ᾽ ἔστι τις ἄνθρωπος, ὃς οὔτ᾽ εἴληφεν οὐδὲν τῶν δημοσίων οὔτ᾽ ἀνήλωκε, προσῆλθε δὲ πρός τι τῶν κοινῶν.’ Kαὶ τοῦτον ἀποφέρειν κελεύει λόγον πρὸς τοὺς λογιστάς. ‘Kαὶ πῶς ὅ γε μηδὲν λαβὼν μηδ᾽ ἀναλώσᾱς ἀποίσει λόγον τῇ πόλει;’ Aὐτὸς ὑποβάλλει καὶ διδάσκει ὁ νόμος, ἃ χρὴ γράφειν· κελεύει γὰρ αὐτὸ τοῦτο ἐγγράφειν, ὅτι ‘οὔτ᾽ ἔλαβον οὐδὲν τῶν τῆς πόλεως οὔτ᾽ ἀνήλωσα.’ Ἀνυπεύθῡνον δὲ καὶ ἀζήτητον καὶ ἀνεξέταστον οὐδέν ἐστι τῶν ἐν τῇ πόλει. Ὅτι δὲ ἀληθῆ λέγω, αὐτῶν ἀκούσατε τῶν νόμων. “Νόμοι”

"Freilich, aber es gibt irgendeinen Menschen, der weder etwas von den öffentlichen Geldern genommen (sich an öffentlichen Geldern bedient) noch aufgewendet hat, der aber irgendeine öffentliche Aufgabe übernommen hat." Auch diesen heißt das Gesetz, einen Rechenschaftsbericht bei den Prüfern einzureichen. "Und wie wird der, der nichts genommen und keinen Aufwand betrieben hat, der Stadt einen Rechenschaftsbericht abliefern?" Das Gesetz selbst schlägt vor und lehrt, was zu schreiben ist: Es befiehlt nämlich, genau dieses aufzuschreiben: "Ich nahm nichts von dem (Geld) der Stadt und ich betrieb auch keinen Aufwand." Nicht rechenschaftspflichtig aber und ununtersucht und ungeprüft ist nichts von den Dingen in der Stadt. Dass ich aber Wahres rede, hört die Gesetze selber! "Gesetze"
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