Aeschin. 3,34

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Aeschin. 3,34

Beitragvon ThomasVulpius » Do 19. Okt 2017, 12:07

Aeschin. 3,34 Ἀκούετε, ὦ ἄνδρες Ἀθηναῖοι, ὅτι ὁ μὲν νομοθέτης κελεύει ἐν τῷ δήμῳ ἐν Πυκνὶ τῇ ἐκκλησίᾳ ἀνακηρύττειν τὸν ὑπὸ τοῦ δήμου στεφανούμενον, ‘ἄλλοθι δὲ μηδαμοῦ,’ Κτησιφῶν δὲ ἐν τῷ θεάτρῳ, οὐ τοὺς νόμους μόνον ὑπερβάς, ἀλλὰ καὶ τὸν τόπον μετενεγκών, οὐδὲ ἐκκλησιαζόντων Ἀθηναίων, ἀλλὰ τραγῳδῶν γιγνομένων, οὐδ᾽ ἐναντίον τοῦ δήμου, ἀλλ᾽ ἐναντίον τῶν Ἑλλήνων, ἵν᾽ ἡμῖν συνειδῶσιν, οἷον ἄνδρα τῑμῶμεν.

Hört, ihr Männer von Athen, dass der Gesetzgeber befiehlt, den, der vom Volk bekränzt wird, im Volk auf der Pnyx in der Volksversammlung auszurufen, "woanders aber nirgendwo", Ktesiphon aber (sc. sagt, man solle ihn) in dem Theater (ausrufen), wobei er sich nicht nur über die Gesetze hinwegsetzt, sondern auch den Ort verändert, während die Athener keine Volksversammlung abhalten, sondern Tragödien(aufführungen) stattfinden, und nicht in Gegenwart des Volkes, sondern der Griechen, damit sie mit uns zusammen wissen, welchen Mann wir ehren.
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ThomasVulpius
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