Aeschin. 3,47

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Aeschin. 3,47

Beitragvon ThomasVulpius » Sa 4. Nov 2017, 16:34

Aeschin. 3,47 Ἀλλ᾽ οὐκ ἐκεῖνον τὸν ἐν τῇ ἐκκλησίᾳ ἀναρρηθέντα στέφανον οὐδεὶς καθιεροῖ, ἀλλ᾽ ἔξεστι κεκτῆσθαι, ἵνα μὴ μόνον αὐτὸς, ἀλλὰ καὶ οἱ ἐξ ἐκείνου ἔχοντες ἐν τῇ οἰκίᾳ τὸ ὑπόμνημα μηδέποτε κακοὶ τὴν ψῡχὴν εἰς τὸν δῆμον γίγνωνται. Kαὶ διὰ τοῦτο προσέθηκεν ὁ νομοθέτης μὴ κηρύττεσθαι τὸν ἀλλότριον στέφανον ἐν τῷ θεάτρῳ, ‘ἐὰν μὴ ψηφίσηται ὁ δῆμος,’ ἵν᾽ ἡ πόλις ἡ βουλομένη τινὰ τῶν ὑμετέρων στεφανοῦν πρέσβεις πέμψᾱσα δεηθῇ τοῦ δήμου καὶ ὁ κηρυττόμενος μείζω χάριν εἰδῇ τῶν στεφανούντων ὑμῖν, ὅτι κηρύξαι ἐπετρέψατε. Ὅτι δ᾽ ἀληθῆ λέγω, τῶν νόμων αὐτῶν ἀκούσατε. “Νόμοι”

Aber jenen in der Volksversammlung angekündigten Kranz weiht keiner, sondern es ist möglich, ihn zu besitzen (behalten), damit nicht nur er selbst, sondern auch seine Nachkommen, da sie ja zu Hause das Andenken (Souvenir) haben, niemals schlecht bezüglich ihrer Seele gegenüber dem Volk werden (damit sie nicht illoyal werden). Deshalb schrieb der Gesetzgeber vor, dass der fremde (i.e. von einer anderen Stadt einem Athener spendierte) Kranz nicht in dem Theater (durch einen Herold) bekannt gegeben werden solle, "wenn nicht das Volk es so beschlossen habe", damit die Stadt, die irgendeinen von den Euren bekränzen will, das Volk bitte, nachdem sie Gesandte schickte, und der, der ausgerufen wird, euch größeren Dank wisse als den Bekränzenden, weil ihr ja das (durch einen Herold) bekannt Geben erlaubtet. (Als Beweis dafür) Dass ich aber Wahres rede, hört die Gesetze selber! "Gesetze"
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