Aeschin. 3,62

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Aeschin. 3,62

Beitragvon ThomasVulpius » Mi 15. Nov 2017, 14:22

Aeschin. 3,62 Ἔγραψε Φιλοκράτης ἐξεῖναι Φιλίππῳ δεῦρο κήρυκα καὶ πρέσβεις πέμπειν περὶ εἰρήνης. Tοῦτο τὸ ψήφισμα ἐγράφη παρανόμων. Ἧκον οἱ τῆς κρίσεως χρόνοι· κατηγόρει μὲν Λυκῖνος ὁ γραψάμενος, ἀπελογεῖτο δὲ Φιλοκράτης, συναπελογεῖτο δὲ Δημοσθένης· ἀπέφυγε Φιλοκράτης. Mετὰ ταῦτα ἐπῄει Θεμιστοκλῆς ἄρχων. Ἐνταῦθ᾽ εἰσέρχεται βουλευτὴς Δημοσθένης οὔτε λαχὼν οὔτ᾽ ἐπιλαχών, ἀλλ᾽ ἐκ παρασκευῆς πριάμενος, ἵν᾽ εἰς ὑποδοχὴν ἅπαντα καὶ λέγοι καὶ πράττοι Φιλοκράτει, ὡς αὐτὸ ἔδειξε τὸ ἔργον.

Philokrates stellte den Antrag, es solle Philipp erlaubt sein, einen Herold und Gesandte bezüglich des Friedens hierher zu schicken. Dieser Antrag wurde schriftlich der Gesetzwidrigkeit beschuldigt. Es kamen die Zeiten der Beurteilung (i.e. der Tag der Gerichtsentscheidung): Lykinos zwar, der die schriftliche Klage eingereicht hatte, klagte an, es verteidigte aber Philokrates, Demosthenes aber verteidigte mit. Philokrates wurde freigesprochen. Danach trat der Archon Themistokles auf. Da kommt der Ratsherr Demosthenes herein, obwohl er weder durch Los gewählt wurde noch (einem anderen Beamten) nachrückte, sondern sich (den Posten) durch Intrige erkaufte, damit er zur Unterstützung für Philokrates alles sowohl sage als auch tue, wie das Werk (i.e. die Sache) selbst aufzeigte.
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