Aeschin. 3,111

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Aeschin. 3,111

Beitragvon Luisa » Do 14. Feb 2019, 17:01

Aeschin. 3,111 Kαὶ ἐπεύχεται αὐτοῖς μήτε γῆν καρποὺς φέρειν μήτε γυναῖκας τέκνα τίκτειν γονεῦσιν ἐοικότα, ἀλλὰ τέρατα, μήτε βοσκήματα κατὰ φύσιν γονὰς ποιεῖσθαι, ἧτταν δὲ αὐτοῖς εἶναι πολέμου καὶ δικῶν καὶ ἀγορᾶς καὶ ἐξώλεις εἶναι καὶ αὐτοὺς καὶ οἰκίᾱς καὶ γένος ἐκείνων. ‘Kαὶ μήποτε,’ φησίν, ‘ὁσίως θύσειαν τῷ Ἀπόλλωνι μηδὲ τῇ Ἀρτέμιδι μηδὲ τῇ Λητοῖ μηδ᾽ Ἀθηνᾷ Προναίᾳ, μηδὲ δέξαιντο αὐτοῖς τὰ ἱερά.’

Und er (der Fluch) bittet überdies die Götter, dass das Land weder Früchte tragen soll, noch, dass Frauen Kinder gebären sollen, die den Eltern ähnlich seien, sondern Monster, dass das Weidevieh nicht Nachkommenschaft erzeugen soll entsprechend der Natur, dass aber ihnen eine Niederlage sein soll im Krieg, bei Prozessen und auf dem Marktplatz (i.e. beim Handel) und dass völlig zerstört sein sollen sowohl sie als auch die (i.e. ihre) Häuser und das Geschlecht jener. "Und niemals", sagt er (der Fluch), "sollen sie auf heilige Weise dem Apollon opfern und auch nicht der Artemis und auch nicht der Leto und auch nicht der Athene des Vortempels, und nicht sollen sie (i.e. die Götter) die Opfer für sie (zu ihrem Vorteil) annehmen."
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