Aeschin. 3,121

Das Forum für professionelle Gräzisten und Studenten der Griechischen Philologie

Moderator: e-latein: Team

Aeschin. 3,121

Beitragvon Luisa » Mo 11. Mär 2019, 14:50

Aeschin. 3,121 ‘Σκοπεῖτε δή, ποίᾳ φωνῇ, ποίᾳ ψῡχῇ, ποίοις ὄμμασι, τίνα τόλμαν κτησάμενοι τὰς ἱκετείᾱς ποιήσεσθε τούτους παρέντες ἀτῑμωρήτους τοὺς ἐναγεῖς καὶ ταῖς ἀραῖς ἐνόχους. Oὐ γὰρ δι᾽ αἰνιγμῶν, ἀλλ᾽ ἐναργῶς γέγραπται κατά τε τῶν ἀσεβησάντων, ἃ χρὴ παθεῖν αὐτούς, καὶ κατὰ τῶν ἐπιτρεψάντων καὶ τελευταῖον ἐν τῇ ἀρᾷ γέγραπται, ‘μηδ᾽ ὁσίως’, φησί, ‘θύσειαν οἱ μὴ τῑμωροῦντες τῷ Ἀπόλλωνι μηδὲ τῇ Ἀρτέμιδι μηδὲ τῇ Λητοῖ μηδ᾽ Ἀθηνᾷ Προναία μηδὲ δέξαιντο αὐτοῖς τὰ ἱερά’.’

Betrachtet also, mit welcher Stimme, mit welcher Seele (i.e. Einstellung), mit welchen Augen, im Besitz welcher Kühnheit ihr die Bittflehungen macht, wenn ihr ungestraft laufen lasst die Verfluchten und die dem Fluchbann Anheimgefallenen! Denn nämlich nicht durch Rätsel, sondern klar und deutlich ist geschrieben (i.e. in dem Fluch) sowohl gegen die, die Frevelten, was sie erleiden müssen, als auch gegen die, die es zuließen, und schließlich ist in dem Fluch geschrieben: "Nicht fromm", sagt er, "sollen opfern die, die nicht zu Hilfe kommen dem Apollon und auch nicht der Artemis und auch nicht der Leto und auch nicht der Athene, die Vorsorge trifft, und nicht sollen sie (sc. die Götter) ihnen die Opfer annehmen."
Benutzeravatar
Luisa
Quaestor
 
Beiträge: 53
Registriert: Sa 14. Jul 2018, 13:05
Wohnort: Sindelfingen

Zurück zu Griechische Philologie



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste