Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im Lat.?

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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon Stomachatus » Mi 16. Okt 2019, 21:51

Tiberis hat geschrieben:Erste Anzeichen von Realitätsverlust?


Ja, Realität ist nur eine Beamtenpension
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon Tiberis » Mi 16. Okt 2019, 23:13

Stomachatus hat geschrieben:Keine Argumente mehr?

Wozu? Es ist alles gesagt. Deine Argumente haben sich als nicht stichhaltig erwiesen und somit solltest du den geordneten Rückzug antreten. :D
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon Stomachatus » Mi 16. Okt 2019, 23:39

Tiberis hat geschrieben:
Stomachatus hat geschrieben:Deine Argumente haben sich als nicht stichhaltig erwiesen


Du hast überhaupt nicht argumentiert.
Du hast nur eine apodiktische Aussage getätigt und das war's.

Aber wie wir wissen, in diesem Forum quod licet Iovi non licet bovi und Du kannst Dich gerne von Marcus03 feiern lassen.
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon Tiberis » Do 17. Okt 2019, 00:27

Ecce illud Lucani aliquantillum mutatum:
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon marcus03 » Do 17. Okt 2019, 06:14

Stomachatus hat geschrieben:Außerdem möchte ich Marcus03 zu beachten, dass schon drei unterschiedliche User in den letzten Tagen Dich gebeten haben, Dich zu benehmen

???
Stomachatus hat geschrieben:dass corrigo in den kritischen Ausgaben mit der Anpassung von Abweichungen (errores) zu tun,

???
Stomachatus hat geschrieben:Das hat mit Mysticas Reinschriftübung gar nichts zu tun

???
Stomachatus hat geschrieben: indem Du mir Pedanterie vorgeworfen hast.

Und daa mit vollem Recht!!

Stomachatus hat geschrieben:Du hast nur eine apodiktische Aussage getätigt und das war's.

Wer hier der sture Apodiktiker ist, hat sich hier deutlich gezeigt.

Stomachatus hat geschrieben:Ja, Realität ist nur eine Beamtenpension

Was soll diese saublöde Bemerkung? Neid von einem, der kein geregeltes Einkommen hat und
von unsicheren Einkünften leben muss oder sich irgendwie durchwurstelt mit Nachhilfe und Jobs?

Dass du nicht ganz koscher bist, wir immer deutlicher. Bei dir stimmt einiges nicht.
Mir kommst du vor wie eine frustrierte, verkrachte Existenz, die mit dem realen Leben nicht
klar kommt und in geistigen Scheinwelten ihr Heil sucht, weil die Welt ihr Genie nicht erkannt
hat und in Form eines soliden Einkommens zu würdigen weiß.
Offenbar bist du nicht gut genug, mit deinen Lateinkenntnisssen ein sicheres Einkommen zu generieren, um das du andere, die das geschafft haben, schlichtweg beneidest.
Der versteckte "Neidhammel" kommt immer wieder durch beim Möchte-gern-Lateingott Stomachatus,
von dem wir immer noch nicht wissen, welche Qualifikation oder Studienabschlüsse er hat.
Dass er sie bewusst und mit seltsamen Argumenten verschweigt, macht nachdenklich.
Mein Verdacht ist: St. hat Latein studiert, abgebrochen, weil er mit dem Unistudium nicht
zurechtkam oder Prüfungen nicht bestand. Seitdem betreibt er es privat nach eigenem Geschmack
und hält sich irgendwie über Wasser. Sein Ego versucht er zu stabilisieren, indem er hier als
Oberlehrer auftritt, der alles besser weiß und verächtlich auf die Dummheit der anderen herabschaut. Dass er dabei regelmäßig auf die Schnauze fällt, stört ihn nicht, im Gegenteil:
er dreht dann noch mehr auf und wird verbissener.
Welchen Respekt soll man eigentlich vor solchen Leuten haben. Ich bin dabei, den letzten zu
verlieren vor diesem höchst dubiosen Menschen, dessen Dubiosität in dies augeri videtur.
Eines ist gewiss: Der Verärgerte wird für eines immer wieder sorgen: viel Ärger und Verdruss :cry:
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon marcus03 » Do 17. Okt 2019, 09:06

Longipes hat geschrieben:aber auf solch einer persönlichen Ebene zu attackieren ist nun wirklich unwürdig.

Er soll endlich Farbe bekennen, in welcher Liga er spielt. Solange er das nicht tut, halte ich ihn für einen Blender, von dem man alles Mögliche vermuten darf. Man kann sich viel anlesen ohne jemals
eine Qualifikation erworben zu haben. Es gab schon praktizierende Ärzte ohne Studium oder mit
abgebrochenem Studium.
Wer sich so seltsam darstellt, muss damit rechnen, dass man Vermutungen über ihn anstellt.
Ich habe nur meine persönliche Einschätzung kundgetan, die ich von diesem Beamtenhasser und
Verächter des Schulsystems gewonnen habe, der eine Vorstellung vom Lateinlernen hat,
die bar jeder Realität ist.
So wie er sich hier aufführt, verhält sich kein Profi. Auch sein kindisches Verhalten bestätigt das.


PS:
Ich bin übrigens kein Profi. Dazu stehe ich und alle hier wissen das.
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon Christophorus » Do 17. Okt 2019, 12:22

In den anderen Foren, in denen ich unterwegs bin, hätte ein Moderator diesen Thread längst geschlossen. :help:
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon Tiberis » Do 17. Okt 2019, 17:42

Wie wär's mit einem eigenen Unterforum "Schlammschlachten" ? Reger Zuspruch wäre allemal garantiert. :hairy: :roll:
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon marcus03 » Do 17. Okt 2019, 17:53

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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon Laptop » Mi 23. Okt 2019, 04:21

In den Werken die ich lese (Melanchthon, Erasmus, etc.) findet sich an Stellen, die wir heute als "korrigieren" verstehen, durch die Bank weg emendare. Es hat wohl einen Grund, warum diese Köpfe emendare vor corrigere an solchen Stellen den Vorrang gaben. Man verwendet einfach emendare und gut is'. Das nur als Hinweis an unsre Mystikerin/Theologin. Ich hatte, wenn ich mich recht entsinne, sogar mal eine ganze Liste solcher dt.-lt. "false friends" gesehen. Und gerade die machen ja einen wesentlichen Bestandteil der Stilistik aus .. daß man eben nicht zu dem uns naheliegendem Wort greift, sondern zu dem "ganz lateinischen" Wort, wie man früher sagte.
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon Stomachatus » Mi 23. Okt 2019, 19:37

Laptop hat geschrieben:In den Werken die ich lese (Melanchthon, Erasmus, etc.) findet sich an Stellen, die wir heute als "korrigieren" verstehen, durch die Bank weg emendare. Es hat wohl einen Grund, warum diese Köpfe emendare vor corrigere an solchen Stellen den Vorrang gaben. Man verwendet einfach emendare und gut is'. Das nur als Hinweis an unsre Mystikerin/Theologin. Ich hatte, wenn ich mich recht entsinne, sogar mal eine ganze Liste solcher dt.-lt. "false friends" gesehen. Und gerade die machen ja einen wesentlichen Bestandteil der Stilistik aus .. daß man eben nicht zu dem uns naheliegendem Wort greift, sondern zu dem "ganz lateinischen" Wort, wie man früher sagte.


Vielen Dank.
Eindlich einer, der nich voreingenommen rangeht.
Den anderen hier gehe ich dermaßen auf den Sack, dass sie vor Wut nicht mehr denken können.
Dabei sind sie selber schuld.
Meine fachlichen Aussagen sind korrekt.
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon Christophorus » Mi 23. Okt 2019, 20:45

Stomachatus hat geschrieben:Eindlich einer, der nich voreingenommen rangeht.
Den anderen hier gehe ich dermaßen auf den Sack, dass sie vor Wut nicht mehr denken können.


Das kannst du aber in dieser Absolutheit so nicht sagen.
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon Stomachatus » Mi 23. Okt 2019, 20:49

Christophorus hat geschrieben:
Stomachatus hat geschrieben:Eindlich einer, der nich voreingenommen rangeht.
Den anderen hier gehe ich dermaßen auf den Sack, dass sie vor Wut nicht mehr denken können.


Das kannst du aber in dieser Absolutheit so nicht sagen.


Du hast auch recht, sorry.
Ich übertreibe mal gerne.
In den letzten Tagen ist die Stimmung hier manchmal nicht so gut.
Vor allem frage ich mich, warum Tiberis in letzter Zeit so nervös ist.
Schade eigentlich.
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon Tiberis » Mi 23. Okt 2019, 23:25

Stomachatus hat geschrieben:frage ich mich, warum Tiberis in letzter Zeit so nervös ist.

Ich bin weder nervös noch kann ich "vor Wut nicht mehr denken". Es mag dich enttäuschen, aber so sehr bin ich von deinen Aussagen auch wieder nicht beeindruckt-, :wink:
zur Sache selbst:
Ich dachte schon, wir hätten das ausdiskutiert, doch jetzt kommt Laptop daher und gießt Wasser auf deine Mühlen, indem er Erasmus ins Spiel bringt. :roll: Ich meine jedoch, dass Quintilian immer noch in dieser Frage die größere Autorität ist.
Ich habe immer gesagt, dass emendare und corrigere de facto Synonyme sind, jedenfalls in Bezug auf die Bedeutung "korrigieren". Meistens werden sie auch zusammen gebraucht.
Meine Ansicht wird auch vom Antibarbarus bestätigt, wo es beispielsweise heißt: "Corrector ist nicht zu verwerfen, wenn es denjenigen bezeichnen soll, welcher Druckfehler verbessert (qui menda typographica corrigit)"
emendare bedeutet eben dem Wortsinn nach v.a. das Beseitigen von Fehlern, corrigere deren Berichtigung. Beides ist in unserem Begriff "korrigieren" enthalten.
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Re: Das Wort "corrigere" und seine richtige Verwendung im La

Beitragvon Stomachatus » Mi 23. Okt 2019, 23:47

Tiberis hat geschrieben:Meine Ansicht wird auch vom Antibarbarus bestätigt, wo es beispielsweise heißt: "Corrector ist nicht zu verwerfen, wenn es denjenigen bezeichnen soll, welcher Druckfehler verbessert (qui menda typographica corrigit)"

Aber bei corrigo steht da nur was über „mores corrigere“ u.Ä.
Außerdem die menda typographica heißen nicht zufällig meistens errata, weil sie vom Manuskript abweichen. (errata corrige).
Außerdem würdest Du schreiben so was wie:
qui menda typographica emendat?
Ich glaube nicht.
Da greift man zurecht zu einem anderen wort, tollit , corrigit, je nach Zusammenhang.
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