schwer leserliche Handschrift.

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Re: schwer leserliche Handschrift.

Beitragvon Medicus domesticus » Di 23. Jul 2019, 09:26

Stomachatus hat geschrieben:mein „Abqualifizieren“, wie Du Dich ausdruckst, bezieht sich auf die Fragestellungen und nicht auf die Person. Das ist ein bedeutender Unterschied. Wenn ich persönlich angreife, drucke ich mich bekanntlich anders aus.

Du qualifiziert schon ab mit deinen Antworten. Man kann das schlecht trennen. Vielleicht liegt es auch daran, dass du eine andere Muttersprache hast. Ich kenne Laptop hier schon Jahre, du nicht. Deswegen kenne ich seine Herangehensweise.
Stomachatus hat geschrieben:Die Meinung vieler hier ist, dass Latein ein Luxusspielzeug für Akademiker wäre, ein Kreuzworträtsel für einen ewigen Beamtenstrandurlaub. Dann bin ich froh, dass ich bei einer solchen Meinung nicht mitmache.

Wieder ein Totschlagargument deinerseits. Deine Abneigung gegen alles, was du nicht als gut empfindest, kennen wir ja. Ich mache es mehr an Personen fest, denn Latein ist nicht lebensnotwendig, aber ein großer Bestandteil unserer Geschichte.
Da ich gerade post-Dienst bin in der Notaufnahme (https://youtu.be/cORLxcDmhnY ;-) ) und heute einen freien Tag habe, verabschiede ich mich von dir und werde den schönen, freien Tag genießen. :D
Zuletzt geändert von Medicus domesticus am Mi 24. Jul 2019, 21:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: schwer leserliche Handschrift.

Beitragvon Stomachatus » Di 23. Jul 2019, 10:17

Medicus domesticus hat geschrieben:

Faule Ausreden am laufenden Band, mit Verlaub
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Re: schwer leserliche Handschrift.

Beitragvon marcus03 » Di 23. Jul 2019, 12:03

Stomachatus hat geschrieben:Du bist nur ein Troll

Gerade diesen Eindruck kann man von dir sehr oft haben.
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Re: schwer leserliche Handschrift.

Beitragvon Laptop » Di 23. Jul 2019, 13:56

Ich gebe zu, daß meine Fragestellungen manchmal etwas sehr kleinlich erscheinen, aber sie wirken nur so klein, weil ich vieles andere bereits erreicht habe, und zum Schluss noch Ungelöstes übrig bleibt, das ich dann nicht unter den Tisch fallen lassen möchte. Auf dem letzten 1% der Projektstrecke möchte ich ungern den Anspruch der Sorgfalt aufgeben.
( Um mal einzutauchen: In alten Drucken erkennt man oft nicht ob ein Leerzeichen gesetzt wurde oder nicht, bzw. ob es nur aus Platzmangel im Satzspiegel ausgelassen wurde. Bei einer Transkription sollte man das nicht einfach nach Gutdünken interpretieren, es zählt der Wille des Autors, nicht der des Setzers oder der des Wörterbuchs. Alles andere wäre nicht sorgfältig. Eine "Normalisierung" nach klass. Maßstab wird dem Anspruch der Autorentreue nicht gerecht. Leider wird so eine Normalisierung viel zu oft gemacht bzw, ist immer noch Standard, was vieles verdunkelt das man sonst noch hätte erfahren können aus dem Original-Text. Bspw. ist das Wissen um die Etymologie, sogar das um die Aussprache, gekoppelt mit der Orthographie. Denke an die virtuelle Figur Sherlock Holmes, der aus kleinsten Spuren noch einen Rückschluß auf die realen Begebenheiten anstellen konnte. )
Wir könnten heute die Texte der Alten nicht so gut lesen, wenn nicht Gelehrte sich Jahrhunderte mit größter Sorgfalt um die winzigsten Details gekümmert hätten, bspw. bei der Erforschung der Vokalquantitäten. Hätten die Mönche (häufig keine Gelehrten) sorgfältiger transkribiert, wüßten wir noch mehr. Mein Ding ist eben die Orthographie, und solange ein Erkenntnisgewinn dabei herauskommt, gibt es sicherlich sinnlosere Tätigkeiten.

@medicus domesticus Ja, jetzt denke ich auch es ist ein Irrtum des Autors, war aber zuerst zögerlich das zu glauben, denn ich ging erst mal von fehlender Kenntnis auf meiner Seite aus.
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Re: schwer leserliche Handschrift.

Beitragvon Medicus domesticus » Di 23. Jul 2019, 18:02

Stomachatus hat geschrieben:
Medicus domesticus hat geschrieben:

Faule Ausreden am laufenden Band, mit Verlaub

Was soll das bedeuten? Was sind wirkliche "faule Ausreden" in der deutschen Sprache? Mach dir das zuerst klar, bevor du so etwas schreibst.
Ich sehe übrigens keinen Bedarf Laptop zu kritisieren, warum? Den Rest hat er selbst dazu geschrieben.
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Re: schwer leserliche Handschrift.

Beitragvon Prudentius » Fr 26. Jul 2019, 10:52

Laptop hat geschrieben:Eine "Normalisierung" nach klass. Maßstab wird dem Anspruch der Autorentreue nicht gerecht. Leider wird so eine Normalisierung viel zu oft gemacht bzw, ist immer noch Standard,


Es kommt darauf an, für welche Strategie du dich als Editor entschieden hast, Autorentreue oder Leserfreundlichkeit, das sind zwei ganz verschiedene Möglichkeiten. Und bei Autorentreue gibt es knifflige Fragen: schleudert der Autor manchmal etwas hin, im Vertrauen, dass Setzer und Corrector es schon richtig hinbringen?
Und dann kommt noch der Verlagslektor: um das Buch verkaufen zu können, muss es eingängig lesbar sein.
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