Studieren in Berlin

Fragen zur Ausbildung rund um die alten Sprachen, ihrer Geschichte und ihrer Archäologie

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Studieren in Berlin

Beitragvon ille ego qui » Di 6. Okt 2009, 18:47

salvete sodales,
ich bin nun kommendes Semester tatsächlich in Berlin (ich habe mich ja unlängst von euch beraten lassen ^^) - und studiere dort Latein, evtl. ein bisschen Griechisch und Deutsch.
Kennt sich jemand vielleicht dort so gut aus, dass er mir empfehlen könnte, wer dort an Dozenten in Deutsch (sowohl Lit.- als auch Sprachwissenschaft!) und Klassischer Phil. besonders empfehlenswert ist? bekannte namen? interessante dozenten und forscher?
auch wenn ihr meint, es gibt bestimmte dozenten außerhalb meiner fächer (v.a., aber nicht nur im geisteswissenschaftlichen bereich), die zu erleben bereichernd sein könnte - bitte her mit der information! ;-)
aus der KlaPhil sind mir mittlerweile, auch dank euch, Ehlers, Uhlmann, Kipf, Schmitzer (und Fritsch) ein Begriff? hab ich welche nicht genannt, die man hören sollte, wenn man schon mal da ist?

PS: falls jemand einen anderen (Geheim-)Tipp zum Leben und kulturellen Leben dort hat, bin ich dankbar :-) ich bin ja nur ein semester da - und das will ich auf keinen fall verschlafen

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(und wie schon gesagt, ich such lateinsprechwillige Leute aus der Gegend - bisher hat sich Apollonios als einzige zu erkennen gegeben ;-) )
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Re: Studieren in Berlin

Beitragvon RM » Di 6. Okt 2009, 19:41

Ich würde mich auch beim MPIWG (s. hier: http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/en/index.html) umschauen, wenn das irgendwie machbar ist. Und schick uns mal ein Bild von Nofretete ... und sende uns ein paar Nachrichten aus dem Pergamon-Museum! :)

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Re: Studieren in Berlin

Beitragvon ille ego qui » Di 6. Okt 2009, 20:42

danke für den tipp, rm! hast du ja, glaub ich, sogar an anderer stelle schon mal gegeben. ist es irgendwie schwierig da reinzukommen als kleiner student? ;-)
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Re: Studieren in Berlin

Beitragvon RM » Di 6. Okt 2009, 21:38

Beim MPIWG läuft irgendwo ein Mirror von Perseus - allerdings gibt es damit wohl gelegentliche Schwierigkeiten. Das wäre doch ein interessanter Anknüpfungspunkt.

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Re: Studieren in Berlin

Beitragvon Medicus domesticus » Di 6. Okt 2009, 21:48

Das hat mit "Studieren in Berlin" wenig zu tun, aber ich freue mich auch auf Berlin ;-) Ich habe nämlich eine hypertensiologische Fortbildung dort...(6.11./7.11.09)....mal sehen, was in Berlin so los ist.....
@ille ego qui: viel Glück und Erfolg für´s Lateinstudium in Berlin :)
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Re: Studieren in Berlin

Beitragvon ille ego qui » Di 6. Okt 2009, 22:36

explicandumst inopinanti, mi RM: "Mirror von Perseus" quid sibi velit ;-/ gratias
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Re: Studieren in Berlin

Beitragvon RM » Di 6. Okt 2009, 23:25

Illa collectio textuum instrumentorumque informaticorum, cui nomen "Perseus Project": http://www.perseus.tufts.edu/

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Re: Studieren in Berlin

Beitragvon linguator » Di 6. Okt 2009, 23:43

Hey,

uns Freiburgern ist vor einiger Zeit Frau Prof. Fuhrer nach Berlin entschwunden! Das grämt die meisten hier ein bisschen, denn die war echt OK und hat zumindest eine sehr gute Vorlesung gehalten, die ich mitbekam (soweit ich das im 1. Semester damals beurteilen konnte... aber ich habe mich an erstaunlich vieles (positiv) erinnert, als ich kürzlich ein Überblickswerk zur lat. Lit. gelesen habe).

Du wirst aber sowieso an der Uni sehr schnell feststellen, dass jeder Student von jedem Dozenten andere Meinungen hat. Bestimmte Sachen lassen sich zwar "relativ" objektiv erwägen (vor allem klare Negativ-Punkte), aber man merkt selber meist am besten und sehr schnell, welche Dozenten einem liegen. Das kann auch mit der Zeit variieren, mehr noch mit den Umständen. In einem Graecums-Kurs, der rammelvoll ist, in 2 Semestern zum Graecum führen soll, mit 50 Prozent vollständig lustlosen Kommilitonen, kann der beste Dozent nicht viel rausreißen. In einer Stilübung mit 7 Leuten dagegen denkt man vielleicht plötzlich ganz anders über denselben Dozenten. Andere wiederum sind in der Vorlesung großartig, unterhaltsam und genial, aber im Seminar vor 15 Leuten plötzlich furchtbar launische, ungerechte und cholerische Mistsäcke. Man muss es einfach ausprobieren - und wenn man die Dozenten rausgefunden hat, die einem selber liegen, kann man zumindest für die wichtigeren Prüfungen schonmal selektieren.

Viel Spass wünsch ich dir, und eines wird Berlin mit großer Sicherheit nicht: langweilig.

ps: spero fore ut veniam sero vespere latine non loquendi mihi detis!
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