Studium Latein

Fragen zur Ausbildung rund um die alten Sprachen, ihrer Geschichte und ihrer Archäologie

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Studium Latein

Beitragvon Kvothe » Sa 20. Feb 2010, 23:43

Guten Abend,

meines Erachtens ist das hier der Forenbereich, in den meine Frage am besten reinpasst.

Ich kanns eigentlich ganz kurz machen:

Ich habe vor, Latein auf Lehramt zu studieren (Graecum muss ich noch nachholen, Kombifach soll Mathe werden) und frage mich nun noch "Schaff ich das?". Leider habe ich nämlich in der 11. Klasse das letzte Mal Latein im Unterricht gehabt, und das wären dann bis zum Studium ca. 3-4 Jahre ohne Latein. In der Zeit nach dem Abitur werde ich aber einiges nachholen, vor allem Vokabeln (Lateinische Wortkunde für Anfänger ... von Vischer und das Grammatikbuch von Rubenbauer sollen es werden).

Hat von euch jemand auch Latein studiert, trotz fehlendem Oberstufenkurses bzw. fehlendem Leistungskurses?

Wie sieht's insgesamt mit dem Studium aus? Gut machbar?

Was macht/liest man denn in den ersten 1-2 Semestern für Lektüren? Dann kann ich mir die auch schonmal besorgen und einiges daraus übersetzen etc.

Für weitere Informationen, persönliche Erfahrungen und Meinung wäre ich äußerst dankbar!!


Vielen Dank soweit und liebe Grüße!

EDIT: Mir ist noch etwas eingefallen:

Schafft man das Graecum recht "gut" oder ist das schon extrem schwierig? Vor allem mit einem Zweitfach, das auch viel Arbeit voraussetzt? Wie wäre es sonst mit Latein + Griechisch und einem anderen Fach als Nebenfach? Zu viel Arbeit?
Kvothe
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Re: Studium Latein

Beitragvon endeavor » So 28. Feb 2010, 22:40

Hallo Kvothe,

mach Dir nicht so viele Sorgen. Bei mir war es ähnlich: Latinum mit Ende der 11.1 (damals war das noch so) gemacht und Latein bis 12.1 aus Lust weitergemacht. Danach gemerkt, daß ich keine gescheiten Sätze mehr übersetzen kann und abgewählt. Somit war ich von 12.2 an ohne Latein unterwegs; nach dem Abitur kam der Wehrdienst, der auch recht latein-arm war.

Dennoch hab ich mich für klass. Phil. Lehramt immatrikuliert. Das war der Punkt, an dem ich erkennen mußte, aller Anfang ist schwer. Ich wußte vor dem Studium noch nichts von Vischer und Rubenbauer. Die anfänglichen Wissensunterschiede zwischen frisch gebackenen Latein LK-Studentinnen und einem leicht eingerosteten Studenten (also ich) relativieren sich im Verlaufe des Studiums sowieso.

Wenn Du vor Studienbeginn schon die Vokabeln lernst, um wieder reinzukommen, hast Du schon einen guten Grundstock. Beim Rubenbauer würde ich mir die Paragraphen zur Kasuslehre genau anschauen; an der Uni fängt man mit solchen "Übungen der Vorbereitungsstufe: Grammatik" nämlich an.
Bei mir mußte man im ersten Semester drei Übungen der Vorbereitungsstufe absolvieren: Lektüre (Caes. BG), Metrik und Grammatik. Erst nach erfolgreichem Abschluß konnte man in andere Lektüreübungen oder in den Unterstil.
endeavor
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