Latinistik Studium

Fragen zur Ausbildung rund um die alten Sprachen, ihrer Geschichte und ihrer Archäologie

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Beitragvon Lord Piergeiron » So 2. Mär 2003, 00:14

Rehi Felix !

Möchte ich so nicht bestimmen müssen. Jeder hat Schwächen und Stärken.
( Die VERBINDLICHEN Voraussetzungen erfährst Du bei den Unis / Beratung / usw ).

Für Leute wie MICH, die in der Schule ( trotz GROßEM Latinum ) die EINZELFORMEN nur UNGENÜGEND und mit ABSCHEU betrachtet haben, kommt es zum DESASTER, wenn man sich nicht GEWALTIG am Riemen reißt.
Das UNANGENEHMSTE , bereits im ERSTEN Semester war MORPHOLOGIE.

JEDE STUNDE einen LANGEN (!!) FORMENTEST, - am Anfang hab ich da ziemlich versagt.

Ich kann nicht genug auf das LERNEN der EINZELFORMEN ( und deren Bildung ) hinweisen.
In "Morphologie" reicht es nicht, den "Konjunktiv" aus einem SATZ-Zusammenhang richtig zu übersetzen ( obwohl man gar nicht weiß, dass es einer ist ). Da meist einzelne Formen vorliegen, geht das ja gar nicht :) Ich musste mich da ganz schön anpassen.

Wie sehen andere diese Gewichtung der Einzelformen ?

Fragt: OLLI !
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Beitragvon RM » So 2. Mär 2003, 00:20

Wie sehen andere diese Gewichtung der Einzelformen ?
Locker! - aber ich habe ja zum Glück nicht Altphilologie studiert. Im Lateinischen gibt es ja dafür weitgehend Regeln. Auf jeden Fall hilft es ungemein, Latein zu sprechen, da man dafür sehr genau auf die Formen - besonders auf die Verbformen - achten und sie gut beherrschen muß. Also doch Amöneburg oder so ... ;-) RM
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Beitragvon Lord Piergeiron » So 2. Mär 2003, 00:24

;-) vielleicht komm ich ja DOCH irgendwann mal vorbei.

Das Bild mit den MUSIKERN sah - LOCKER - aus :lol:

Vale - OLLI
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Beitragvon Felix » So 2. Mär 2003, 00:25

Dazu fällt mir ein kurzer Dialog aus der letzten Lateinstunde ein:

Lehrer: Was fällt euch an diesem Satz auf...

Schweigen

Felix, der sich nun vom Schwätzen zum Satz gewandt hat: Beispielsweise stehen in den Nebensätzen 2 Konjunktive im Plusquamperfekt. Der 1. im Passiv, der 2. im Aktiv.

Lehrer: Mmmmhhhhh :? Naja...ich habe dieses Blatt gestern auch mal in der 10. ausgeteilt (eine Stufe höher als wir), und die meinten, dies seien Konjunktive - allerdings im Imperfekt!

Lehrer wendet sich zur Klasse
Was meint ihr, wer recht hat? Die 10a oder der Felix

Leises murmeln in der Klasse - die meisten waren für die 10a

Lehrer: Der Felix hat recht...

Da muss man sich wirklich fragen, warum keiner in einer ganzen Klasse (auch nicht die guten Schüler) einen Konjunktiv Imperfekt von einem Konj. Plusquamperfekt auseinanderhalten kann :shock:

Das ist mir gerade nur zu den Formen eingefallen...

Aber, my Lord, wie viel wird noch übersetzt und wie sind die Schwerpunkte verteilt? Es wird also schon noch "normale" Grammatik gelehrt bzw. abgefragt, wie es in der Schule der Fall ist, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Gruß
Felix
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Beitragvon Lord Piergeiron » So 2. Mär 2003, 00:34

Nee- calm down, Felix.

Die Grammatik ist schon noch dieselbe 8)

Allerdings werden nat. auch Beispielsätze auftreten, die man i.d. Schule noch gar nicht gesehen hat. Stichwort "Vertiefung".

Übersetzt - und auch GELESEN - wird, wie in d. anderen Postings schon gesagt - ne MENGE.

Übersetzen gehört immer dazu, AUCH in Metrik.

Was Du nicht vergessen solltest, ist, dass auch NEBENFÄCHER belegt werden müssen, und zwar etwa PSYCHOLOGIE oder PHILOSOPHIE,
und auch Pädagogik. Müsste Dir liegen, wie ich Deinen Posts entnehme 8)

Achso - wenn Du noch kein Graecum hast, musst Du es nachholen ( ich damals in den ersten 3 Semestern und 2 MAL 120 min / Woche.
( Später kommt dann nochmal Griechisch im Hauptstudium dranne..- es sei denn, die Regeln hätten sich geändert.

Auch ist PFLICHT, an Seminaren in ARCHÄOLOGIE und / oder ALTER GESCHICHTE teilzunehmen. Und MITTELLATEIN.

Aber - genaueres, weil AKTUELLERES, kannst Du ja bei den Unis nachfragen bzw. falls noch jemandem was einfällt - HIER, von den anderen.

Ich mach erstmal Schluß - VALE - OLLI !
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Beitragvon Felix » So 2. Mär 2003, 00:40

Gut. Dank dir für die Infos :)
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