Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Fragen zur Ausbildung rund um die alten Sprachen, ihrer Geschichte und ihrer Archäologie

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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon Logi » So 12. Jun 2011, 12:54

Also ich verwende einen klassischen Leitner Karteikasten. Der ist 30 cm lang und hat 5 Fächer, die immer größer werden.

Das geht dann so:
Karten schreiben, wiederholen, ab ins erste Fach. Sobald das voll ist, rausholen, wiederholen, richtige weiter ins nächste Fach, falsche ins erste Fach.
Das geht solange, bis das nächste Fach voll ist, dann wieder wiederholen und weiter gehts.
Sobald das fünfte Fach voll ist, werden die richtig beantworteten Karten fortgeworfen.

Wobei ich jetzt nicht weiß, wieviele Karten du schreibst. Wenn du sehr viele schreibst, wirst du sehr viel wiederholen und die Fächer werden schnell voll.

Also mir reicht der eine Karteikasten für Latein, bei mehreren Kästen bist du ja am Wiederholen ohne Ende.
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon chica27 » So 12. Jun 2011, 14:26

Wow, danke für die nette Antwort. :oops: Ich habe den Fehler gemacht mir einen sehr günstigen Karteikasten zu kaufen in dem ich die Fächer ganz grob eingeteilt habe. Leitner Karteikasten habe ich bis jetzt noch nie gehört, aber ich versuche das heute bei Gelegenheit zu googeln. Ich finde es jedoch am Besten, wenn man versucht auch viel zu übersetzen. Lernst auch die einzelnen Konjugationen wie Konjunktiv, Gerundivum mit dem Karteikasten? Ich habe mir eben gerade überlegt, dass ich mir die schwierigen Fälle und die anderen Formen sowieso farbig auf mehrere weiße Blätter male. Hmm, mal schaun... :chefren:
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon CP » So 12. Jun 2011, 17:50

Leitner Karteikasten habe ich "gegoogelt". Leider nichts gefunden. Weiß hier jemand eine Bezugsquelle? Meine Karteikästen sind auch alle viel zu kurz. :)

Ciao!
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon chica27 » So 12. Jun 2011, 18:40

Leitner bezeichnet doch die Methode nach der man lernt, oder? Ich benötige unter anderem ja auch Karteikästen wegen Spanisch und so. Habe mir letztes Jahr dnf Karteikästen gekauft, in der jede Menge Karteikarten ( auch leere passen). Vielleicht könnte man hier eventuell eine Sammelbestellung veranlassen.
http://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keyword ... wqi74v7a_b

Dennoch löst dies nicht ganz mein Problem. Habe ein recht große Schrift. Gibt es vielleicht so ein spezielles Programm für den Drucker?
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon Poly » So 12. Jun 2011, 22:17

ich halte Karteikarten für zu aufwendig - bis ich eine Vokabel auf eine Karteikarte geschrieben habe, bin ich sie beim gewöhnlichen Listenlernen in derselben Zeit schon 3-4 Mal durchgegangen und hab sie dann idR im Kopf... und bei denen, die ich nicht so leicht lerne, mache ich mir dann einen Punkt mit Bleistift an den Rand, dass ich diese dann später ganz gezielt nochmal lerne
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon Logi » So 12. Jun 2011, 23:04

Poly hat geschrieben:ich halte Karteikarten für zu aufwendig - bis ich eine Vokabel auf eine Karteikarte geschrieben habe, bin ich sie beim gewöhnlichen Listenlernen in derselben Zeit schon 3-4 Mal durchgegangen und hab sie dann idR im Kopf... und bei denen, die ich nicht so leicht lerne, mache ich mir dann einen Punkt mit Bleistift an den Rand, dass ich diese dann später ganz gezielt nochmal lerne



Jeder hat seine eigene Methode. Also ich habs während meiner Schulzeit mit Englisch so gehalten. Hat 5 Jahre gedauert, bis es mal anfing, Spaß zu machen. Bei Französisch habe ich dann mal den Kasten ausprobiert und war begeistert. Mit Latein ebenso.

Unnötige Wiederholungen werden damit nämlich auf ein Minimum reduziert.

Was Leitners Karteikasten angeht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Leitner-System

Mit dem Teil geht alles. Deklinationen, Konjugationen, das geht alles, wenn man es gescheit anpackt.

Was ich momentan gesondert behandle, sind Pronomen. Die kommen bei mir nicht in den Kasten, sondern werden in einem regelmäßigen, immer länger werdenden Rythmen durchgegangen.
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon Longipes » Di 14. Jun 2011, 19:09

philistion hat geschrieben:Ach ja, was haltet Ihr eigentlich von der Angewohnheit, neben dem Vokabellernen klassische Musik (vorzugsweise Bach, Telemann oder andere Barock-Sachen) zu hören?
Hat ja mal eine Untersuchung gegeben, die diesbezüglich einen "höheren Lernerfolg" in Aussicht gestellt hat. Gibt es jemanden von euch, der damit schon gute Erfahrungen gemacht hat?


Ich lerne eigentlich immer mit Musik. Allerdings beschränke ich mich da nicht auf klassische Musik; wenngleich ich sie liebe, habe ich oft den Eindruck, dass bei solchen Studien oft vernachlässigt wird, dass es auch in der zeitgenössischen "Unterhaltungsmusik" Werke gibt, die einen ähnlichen Effekt haben können. Das Bildungsbürgertum schmückt sich gerne mit der klassischen Musik, auch wenn viele aus seinen Reihen nicht fähig sind, in ihr mehr zu entdecken als eine Möglichkeit, sich vom gewöhnlichen Pöbel abzuheben - wer mal in Konzerten oder in der Oper neben solchen Leuten gesessen hat, weiß, was ich meine...

Worauf es beim Lernen meines Erachtens nach ankommt, ist ein Rhythmus. Daher wird wohl auch immer wieder Barock empfohlen, der durch basso continuo und klare Strukturierung geprägt ist. Dass man mit Rhythmus besser lernt, ist ja bekannt - es hilft auch, beim Lernen im Zimmer herumzugehen.

Ich persönlich habe festgestellt, dass ich beim Lernen bestimmte Vokabeln bestimmten Orten zuordne - wenn ich zum Beispiel das Wort "peritus" höre, denke ich an den Platz vor meinem Institut, bei "prodigium" jedoch an eine Straße, in deren Nähe ich gewohnt habe. Verrückte Sache. Kennt jemand von euch ähnliche Effekte?

P.S. noch mal zur Musik: Es gibt übrigens auch eine Studie der University of Warwick, nach der ein hochbegabte Schüler Heavy Metal bevorzugen :lol: (Da gibt's übrigens wirklich einiges, was ich auch zum Vokabellernen empfehlen kann)
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon Logi » Mi 15. Jun 2011, 12:30

Ich persönlich habe festgestellt, dass ich beim Lernen bestimmte Vokabeln bestimmten Orten zuordne - wenn ich zum Beispiel das Wort "peritus" höre, denke ich an den Platz vor meinem Institut, bei "prodigium" jedoch an eine Straße, in deren Nähe ich gewohnt habe. Verrückte Sache. Kennt jemand von euch ähnliche Effekte?


Das kann man den Lernfaktor "Verortung" schimpfen. Ist einer der stärksten Lernfaktoren. Die Griechen haben sich den mit der Loci-Methode zunutze gemacht, z.B. für Reden und viele Informationen auf einmal.

P.S. noch mal zur Musik: Es gibt übrigens auch eine Studie der University of Warwick, nach der ein hochbegabte Schüler Heavy Metal bevorzugen :lol: (Da gibt's übrigens wirklich einiges, was ich auch zum Vokabellernen empfehlen kann)


Da ich Heavy Metal Fan bin, liste mal ein paar Titel auf.

PS:
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon CP » Do 16. Jun 2011, 21:20

Naja, ich lerne seit rund einem Jahr Arabisch mit dem Langenscheidt Kurs. Das Bauchtanzgedudele im Hintergrund nervt ganz schön und läßt sich nicht abstellen.

Vokabeln lerne ich - das ist jetzt kein Witz! - am besten in der Straßenbahn. Oder auf der Kinderschaukel. Mit Bewegung geht's einfach besser. Beiträge zur Psychopathologie des Alltagslebens.


Ciao!
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon quamquam » Fr 17. Jun 2011, 10:25

Phase6 ist ein gutes Programm, mit dem man einfach alles lernen kann. Ich lerne damit nicht nur Vokabeln, aber im Moment eigentlich nur Stammformen.
Ich habe zwar eine Vischer-Datei bekommen, aber leider habe ich die nicht selbst eingetippt und sie weist erhebliche Rechtschreibfehler auf (vermutlich Tippfehler). Das wäre ja kein Problem, wenn ich sicher sein könnte, dass in den lateinischen Wörtern keine Fehler wären. Außerdem sind das nur die ca. 3600 Worte aus Grundwortschatz und Cicero. Was nachteilig an diesen Datein ist, dass man sofort dreieinhalbtausend Wörter hat, die das Programm natürlich abfragen will und man kein Ende sieht. Daher hatte ich dann irgendwann zusätzlich resigniert.

Im Moment lese ich einfach Lingua Latina Per Se Illustrata. Wenn man Vorkenntnisse hat, kann man das Buch gut verstehen, muss keine Übersetzungsarbeit leisten und prägt sich die Worte in einem Textzusammenhang ein. Wenn man die beiden Bücher durch hat, ergibt das ganze immerhin einen Wortschatz von über 4000 Wörtern und zudem ist das zweite Buch aufbereitete Lektüre verschiedener Autoren.

Zwischen den Kapiteln mache ich Pause, die ich zum Stammformenabfrage bei Phase6 aufwende. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man weniger Fehler macht, wenn man immer nur so 10-15 Vokabeln auf einmal abfragt und dann wieder eine Pause macht. Grade bei Stammformen kommt man ja schnell zu der Versuchung irgendwie immer das ähnliche einzugeben, ohne darüber mal kurz nachzudenken oder aber man denkt was richtiges und tippt was falsches ein - ich lasse aber meistens dann doch gelten was ich gedacht habe.

Dadurch, dass ich Latein lese, höre (es gibt das Buch auch zusätzlich als Audiodatei) und benutze, kann ich mir die Worte sehr viel besser merken und habe mich schon dabei ertappt, dass ich in ganz normalen Situation plötzlich das Wort nicht auf Deutsch, sondern auf Latein im Kopf hatte.

Was auch sehr gut sein soll: Lernt Abends vor dem Schlafen. Das Gehirn nimmt dann die Vokabeln auf und ordnet sie über Nacht in den Langzeitapparat, weil keine neuen Information, wie am Tag, in das Gehirn gelangen und somit mehr Zeit da ist, um ordentlich abzuspeichern. Ich höre, zum Beispiel, zum Einschlafen immer noch 1 - 2 Kapitel Latein und schlafe dann. Da ich das Buch nun schon ziemlich gut kenne, weiß ich ja eh worum es geht, aber das Gehirn wird halt immer und immer wieder mit der Sprache konfrontiert.

Musik hören funktioniert bei mir nur dann, wenn es Musik ohne Text ist, denn sonst neige ich dazu mitzusingen und das ist dann ja nicht so die Übung *g*

Letztlich ist Vokabel lernen eine sehr individuelle Sache, aber wichtig. Ob stumpfes auswendig lernen nun sinnvoll ist oder nicht, sei dahin gestellt. Das muss einfach jeder für sich entscheiden.

Aber Methoden gibt es zu hauf. Man kann auch in der Wohnung überall Zettel aufhängen und sie so verknüpfen oder Alltagsgegenstände mit Zetteln behängen und immer, wenn man sie benutzt, wird man an das Wort erinnert (as aber vorher mit eventuellen Mitbewohnern absprechen ;-) die lernen dadurch wohl auch Latein, ist nur die Frage, ob die das wollen oder genervt davon sind). Man sollte halt einfach verschiedenes ausprobieren und gucken, was einem am meisten bringt.

Ich selbst halte viel von der Hörmethode, die ich, durch Lingua Latina, anwenden kann. Denn eine Sprache lernt man bekanntlich mit den Ohren und nicht mit den Augen :-)

Am wichtigsten ist bei allen Lernmethoden, dass man zu sich selbst ehrlich ist, sonst bringt sämtliche Liebesmüh nichts...
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon studiosus » Fr 17. Jun 2011, 10:45

@ quamquam:
ja der sache mit dem niemals abzuarbeitenden haufen an vokabeln, der einen durch eine phase-6-datei ereilt, stehe ich auch skeptisch gegenüber... andererseits frisst eintippen so viel zeit, hmm...

was mich nun aber wirklich interessiert, ist die sache mit den cd's zu Lingua Latina Per Se Illustrata. also ich habe mal bei amazon geschaut und finde die entsprechenden bücher, aber da scheinen keine cds enthalten zu sein. hast du vllt mal nen link?
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon quamquam » Fr 17. Jun 2011, 11:09

Kauf es nicht bei Amazon, weil die da viel teurer sind.

Hier:

http://www.antike-zum-begreifen.de/inde ... c5413b9664
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon Longipes » Fr 17. Jun 2011, 16:22

Beim Importieren der Dateien in Phase 6 gibt es doch die Möglichkeit einzustellen, dass nur eine gewisse Anzahl von Dateien pro Tag abgefragt wird. Oder meintet ihr nur, dass generell die große Masse demotivierend wirkt?
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon quamquam » Fr 17. Jun 2011, 20:29

Longipes hat geschrieben:Beim Importieren der Dateien in Phase 6 gibt es doch die Möglichkeit einzustellen, dass nur eine gewisse Anzahl von Dateien pro Tag abgefragt wird. Oder meintet ihr nur, dass generell die große Masse demotivierend wirkt?


Wie geht das? Bei mir haut er nämlich diese Einstellung wieder raus, sobald ich das Programm schließe...
Ich meinte schon, dass es für den Tag vor allem kein Ende gibt...
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Re: Hilfe, ich verzweifele: Vokabeln fürs Studium pauken

Beitragvon CP » Fr 17. Jun 2011, 20:53

Hallo,

diese "Leitner-Karteikästen", damit meinte ich die Länge und Fachaufteilung, gibt es hier zu erwerben:

http://www.pick-it-lernbox.de

Natürlich kann man auch andere Karteikästen nehmen. Die ich im örtlichen Bürobedarf entdeckte waren allesamt zu kurz oder zu teuer, oder beides. Zum Selberbasteln bin ich zu faul.

Leitners Buch, ich las es vor Jahrzehnten schon mal, besorgte ich mir aus der Bibliothek. Bestimmt enthält es sehr viele wertvolle Tipps, in mancherlei Hinsicht ist das Buch meiner Meinung nach aber viel zu optimistisch. Typisch für die Siebziger Jahre; ich durfte als Schüler ja auch oft genug Versuchskaninchen spielen.

Ciao!


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